Richtiges Löschen


112 richtig Absetzen

Die Notrufnummer 112.

Und: "Fünfmal W" Auf diese fünf "W" ist der Disponent in der Leitstelle nämlich angewiesen, um Ihren Anruf bearbeiten zu können. Die wichtigen Angaben Ihres Notrufes:

Wo ist etwas passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Verletzte gibt es?

Wer meldet den Notfall?

Warten Sie auf mögliche Rückfragen!

Vergessen Sie auch nicht, Ihrem Kind diese Regeln beizubringen. Schon im Vorschulalter kann der Nachwuchs Leben retten! Gleichzeitig sollten Kinder aber auch wissen, dass ein missbräuchlicher Notruf für die Eltern sehr teuer werden kann. Einfach auflegen klappt nicht! Denn wenn der Notruf gewählt wird, erscheint auf den Monitoren der Leitstelle die Nummer des Anrufers. In den Leitstellen sind leider viele Notrufe Unfug, vor allem durch Kinder. Aber auch Erwachsene "verwählen" sich öfters. Die Folge: der Ernstfall kann kaum vom "Scherz" unterschieden werden, der Disponent ist mit einem "Scherzbold" beschäftigt, während möglicherweise woanders Menschen auf Hilfe warten! Notrufe sind grundsätzlich kostenlos, auch von einem Mobiltelefon aus. Ebenso von einer Telefonzelle können Sie ohne Karte oder Münzen den Notruf wählen.


Fettexplosion richtig löschen

Wie verhalte ich mich bei einem Fettbrand / einer brennenden Fritteuse korrekt?

Ist es zu einem Küchenbrand gekommen, war oft eine Fettexplosion die Ursache.
Sie entsteht wenn man fälschlicherweise versucht brennendes Fett mit Wasser zu löschen.
Wenn Fett in einer Pfanne oder in einer Friteuse auf Temperaturen von über 280 °C erhitzt wird, beginnt es ohne eine zusätzliche Zündquelle zu brennen. Diese Temperatur kann auch auf der Herdplatte in der Küche erreicht werden wenn die Pfanne zu lange Zeit bei hoher Stufe erhitzt wird. Oft kommt es dann durch Angst oder einen Schock zu einer falschen Reaktion, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Wird beim Löschen eines Fettbrandes ein falsches Löschmittel eingesetzt kommt es zur sogenannten Fettexplosion.

Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen!!!!

Brennendes Fett in der Pfanne oder in der Friteuse darf niemals mit Wasser gelöscht werden. Kommt das Wasser mit dem heißen, brennenden Fett in Berührung verdampft es schlagartig unter einer Volumenvergrößerung um das 1700-fache (Aus einem Liter Wasser entstehen 1700 L Wasserdampf!). Weil das Wasser jedoch einige Sekundenbruchteile benötigt um zu verdampfen sinkt es zuvor noch in das erhitzte Fett ein. Durch die explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett aus dem Behälter gerissen - mit verheerenden Folgen für den Löschenden.
  

So verhalten Sie sich richtig

  • Herd oder Friteuse sofort abschalten und die Pfanne von der Kochstelle schieben
  • Das brennende Fett durch den passenden Topf- oder Pfannendeckel ersticken
  • Das Fett sollte im verschlossenen Topf nach draußen gebracht werden und dort einige Zeit abkühlen. Beim entfernen des Deckels besteht die Gefahr einer Rückzündung.
Alternativ zum Topfdeckel können auch spezielle Fettbrandlöscher verwendet werden. Bei den in Fettbrandlöschern enthaltenen Löschmitteln wird durch Verseifung die brennende Flüssigkeit gelöscht und eine Sperrschicht über dem Öl oder Fett gebildet, hierdurch wird die Aufnahme von Sauerstoff unterbunden.
Zugleich kühlt das Löschmittel die brennende Flüssigkeit unter die Selbstzündungstemperatur herunter und verhindert somit ein erneutes Aufflammen des Brandes.
 
Löschdecken eignen sich nur bedingt zum löschen von Fettbränden. Hierzu wurden im Industriepark Höchst Versuche durchgeführt die zeigten, dass die Löschdecken (Glas- und Kevlargewebe, Baumwolle, Wolle) durch die sehr hohe Hitzeentwicklung durchbrennen können.
Des Weiteren eignen sich Pulver- und Co2-Löscher auch nur bedingt bis gar nicht zur Brandbekämpfung von Fettbränden.

Vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres stellen eine potenzielle Brandgefahr für die Wälder dar. Außerhalb der ausgewiesenen Grillplätze dürfe kein Feuer entfacht werden, sowie auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen der Grillstelle richtig gelöscht wird.  
In diesem Zusammenhang verweist auch das Brandschutzamt in Dieburg auf  Gefahrenquellen wie weggeworfene Zigaretten oder liegengelassene  Flaschen oder Glasscherben hin. Auch Rauchen oder Feuerstellen sind im  Wald unbedingt zu vermeiden.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird  gebeten, diesen unverzüglich über den Notruf 112 oder 110 der Feuerwehr  oder der Polizei zu melden.Die ersten warmen Sonnenstrahlen  verlocken viele Menschen zu Spaziergängen in der Natur. Anhaltendes  schönes Wetter mit extrem geringen Niederschlägen erhöht die  Waldbrandgefahr. Besonders im Frühjahr hat die Begrünung am Boden und  auch an den Bäumen nur zum geringen Teil eingesetzt; dadurch trocknen  Sonne und Wind die Bodenvegetation schnell aus.
Auf was sollten Sie achten, um Feuer zu vermeiden:

• Kein offenes Feuer im Wald und auf Wiesen (Lagerfeuer)
• Bitte nicht rauchen oder seien Sie vorsichtig bei dem Umgang mit Feuerzeugen, Streichhölzern und Tabakwaren.
• Werfen Sie keine brennenden Gegenstände aus den Fahrzeug
• Fragen Sie die zuständige Forstbehörde, z.B. nach öffentlichen Grill- und Feuerplätzen
• Parken Sie nur innerhalb gekennzeichneter Parkflächen und niemals in Wiesen und Feldern (der heiße Katalysator Ihres Wagens kann das trockene Gras schnell entzünden!)
• im Wald bzw. in der Nähe des Waldes nicht grillen!
• Kein Glas oder Glasscherben im Wald liegen lassen, der Brennglaseffekt kann Brände verursachen!
• Diese Tipps gelten selbstverständlich auch für die Reinheimer Feldgebiete und die Straßen welche durch Wälder und Wiesen führen (z.B. Zigarette aus dem Fenster werfen,...).